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PriMa

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Hinter dieser Abkürzung steht: Kinder der Primarstufe auf verschiedenen Wegen zur Mathematik.
Mathematik begegnet uns überall – im Handy, im Navigationssystem, bei Spezialeffekten im Kino oder in der Medizindiagnostik. Viele Menschen haben jedoch aufgrund ihrer schulischen Erfahrungen kein gutes Verhältnis zu dieser Wissenschaft. Um mathematische Begeisterung und Begabung möglichst früh zu fördern und den Mathematikunterricht in der Grundschule generell zu verbessern, wurde das Forschungs- und Förderprojekt PriMa ins Leben gerufen.
PriMa ist eine Kooperation der Behörde für Schule und Berufsbildung, der William-Stern-Gesellschaft für Begabtenforschung und Begabtenförderung e.V. und der Fakultät für Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg.
Für Lehrkräfte gibt es von der Universität Hamburg und dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung ein zweijähriges Fortbildungsprogramm, das an der Universität von Prof. Dr. Günter Krauthausen und Prof. Dr. Marianne Nolte angeboten wird. Damit werden Lehrkräfte qualifiziert, um schulintern Fortbildungen und Beratungen zum Thema Mathematik anbieten zu können, Schülerzirkel Mathematik aufzubauen oder Förderkonzepte weiterzuentwickeln.
An der Grundschule Heidhorst bieten wir in diesem Zusammenhang durch eine ausgebildete PriMa-Moderatorin (eine zweite Kollegin befindet sich gerade in der Ausbildung) folgendes an:

  • ein Förderkonzept für die Jahrgänge 2 bis 4 (Diagnose, Ausarbeitung von Förderplänen, Förderstunden in allen drei Jahrgängen, Beratung der Fachlehrer/innen)
  • zwei schulinterne Fortbildungen im Schuljahr für die Fachlehrer/innen zu aktuellen Themen der Mathematik-Didaktik
  • einen Schülerzirkel Mathematik für mathematisch interessierte und begabte Kinder
  • jährliche Teilnahme an der Mathe-Olympiade von interessierten Kindern aus den Jahrgängen 3 und 4
  • jährliche Teilnahme am Känguru-Wettbewerb der Mathematik von interessierten Kindern aus den Jahrgängen 3 und 4

Astrid Schütte, Oktober 2016